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Neuigkeiten zu Gesetz & Pflege

Pflegegerade statt Pflegestufen

Ab 1. Januar 2017 erfolgt die Einstufung der Pflegebedürftigkeit nur noch in Grade!

Die Einführung der fünf Pflegegrade ermöglicht eine individuellere Einstufung und passgenauere Leistungen in der Pflege. Das neue Begutachtungssystem orientiert sich nicht mehr nach dem minütlichen Pflegeaufwand des Betroffenen, sondern nach dem Grad seiner Selbständigkeit.


Mit der zweiten Stufe des Pflegestärkungsgesetzes wurde der Kreis der Leistungsberechtigten erweitert. Nun haben Menschen mit einer dauerhaft geistigen und/oder körperlichen Einschränkungen einen gesetzlichen Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung! Somit sind dann auch die an Demenz erkrankten Personen integriert. 


Wenn Sie möchten, können Sie gemeinsam mit unseren unabhängigen Pflegeberatern einen Antrag auf einen Pflegegrad stellen. Wenn das Gutachten dann da ist, können Sie gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen.

Regionale Pflegeberater finden Sie:

  • in Schleswig - Holstein
  • in Hamburg
  • in Mecklenburg - Vorpommern
  • in Niedersachsen 
  • in Nordrhein - Westfalen

Rufen Sie einfach an unter 0451 - 39 890 390 oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular auf unserer Startseite. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen, um einen Termin zu vereinbaren.


Gemeinsam ermitteln wir den Grad der Selbständigkeit in folgenden Bereichen:

  1. Mobilität
  2. Kognitive und kommunikative Problemlagen
  3.  Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
  4. Selbstversorgung
  5. Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen
  6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte 



diagramm

Bei der Festlegung des Pflegegrades fließen die zuvor genannten Module in unterschiedlicher Wertigkeit bzw. Prozentsätzen ein.